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    Traumtouren für Einsteiger und Experten
    Freeride und Skitouren im Val di Fassa

    15.12.2017

    Durch das Herz der Dolomiten im nördlichen Trentino führen viele einsame und spektakuläre Routen. Das Val di Fassa ist ein Paradies für Freerider und Skitouren-Liebhaber. Dabei spielt das Können nur eine Nebenrolle. Für erfahrene Skifahrer gibt es hochkarätige Routen rund um Sella und Marmolada, Einsteiger finden sanfte Touren in stillen Nebentälern. Ob in Kombination mit Pisten und Liften oder abseits auf separater Mission – das Val di Fassa bietet die beste Möglichkeit für Entdeckertouren in den Dolomiten.

    Sie gehören zu den Stammkunden der Seilbahn am Pordoipass: Skifahrer mit besonders breiten Ski und ABS-Rucksack auf dem Rücken. Ihr Ziel ist der Sass Pordoi auf 2.950 Metern. Was sie lockt ist nicht nur die spektakuläre Aussicht vom Gipfelhaus auf die Dolomitenwelt, sondern vor allem berühmte Freeride-Routen. Der Pordoi gehört zu den absoluten Hotspots für Freerider. Auf der Nordseite führt die Abfahrt durch das Mittagstal hinunter nach Kolfuschg mit Passagen durch enge Felsflanken und Couloirs. Es ist eine der berühmtesten Routen in den Dolomiten mit anspruchsvollen 1.300 Höhenmetern. Eine ebenfalls hochkarätige Variante ist die Abfahrt vom Pordoi durch das Vallon del Fos in das breite Val Lastìes. Hier warten herrliche Offpiste-Hänge bis Pian Frataces auf 1.715 Metern sowie gut 1.200 Höhenmeter und einige schwere Passagen. Eine kurze Variante, die sich beliebig oft wiederholen lässt, ist die Abfahrt vom Pordoi in die berühmte Pordoischarte mit steilen 711 Höhenmetern. Der immer breiter werdende untere Bereich bietet im Frühjahr faszinierenden Firn für butterweiche Schwünge. Anspruchsvolle Freeridehänge gibt es auch auf der Marmolada, wie zum Beispiel die Punta Penìa mit ausgesetzten schwierigen Nordhängen, die nur mit einem einheimischen Guide befahren werden sollten. Am San Pellegrino Pass oberhalb von Moena wartet der erste offiziell autorisierte Freeride-Park, den man bequem mit der Col Margherita Seilbahn erreichen kann.

    Die schönsten Skitouren zwischen Sella und San Pellegrino
    Die Sella Ronda, die weltberühmte Rundstrecke um das Sellamassiv mit den vier Pässen Sella, Pordoi, Campolongo und Grödner Joch, begeistert nicht nur Radfahrer und Pistenskifahrer. Einmal im Jahr ist sie Schauplatz eines spektakulären Wettkampfs: Beim Sella Ronda Marathon umrunden Sportler das Sellamassiv abends mit Tourenski. Sie starten in Canazei, laufen über den Sellapass nach Wolkenstein, über das Grödner Joch nach Corvara, über den Campolongo-Pass nach Arabba und zum Schluss über den Pordoipass zurück nach Canazei. Die Besten brauchen für die 42 Kilometer und 2.700 Höhenmeter weniger als drei Stunden. Wem die Sella Ronda zu anspruchsvoll ist, kann sich an leichten Einsteigertouren wie die Forcella del Pief mit einer Abfahrt durch das idyllische Val Monzoni oder die Route vom Rifugio Flora Alpina am San Pellegrino Pass zur Forca Rossa austoben. Experten zieht es zu Klassikern wie der Punta Penìa an der Marmolada oder dem benachbarten kurzen aber intensiven Piccolo Vernel.

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