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    Seilbahnen beflügeln die Region

    10.03.2015

    Neue Studie ermittelt hohe Wertschöpfung

    Seilbahnen erweisen sich als Motor der regionalen Wirtschaft. Sie sichern und schaffen Arbeitsplätze und stärken entscheidend den ländlichen Raum. Zu diesem Schluss kommt eine neue Grundlagenuntersuchung des Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Instituts für Fremdenverkehr e.V. (dwif) an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Dessen Vorstand Dr. Bernhard Harrer stellte im Rahmen einer Pressekonferenz des Verbandes Deutscher Seilbahnen (VDS) im Münchner Presseclub die Ergebnisse vor.

    „Seilbahnen sind ein enorm wichtiger Erfolgsfaktor für eine touristisch geprägte Region“, betonte Dr. Bernhard Harrer. Für die aktuelle Studie wurden die Seilbahnnutzer im Winter befragt. Interessante Erkenntnisse: „Der Großteil der Ausgaben“, so der Wissenschaftler, „entfällt nicht auf die Skikarte, sondern wird für andere Leistungen wie Unterkunft, Verpflegung, Einkäufe und Dienstleistungen getätigt.“ Ein Übernachtungsgast verwendet 84 Prozent seiner Ausgaben für diesen Bereich, ein Tagesgast 57 Prozent. In Summe sorgen die winterlichen Seilbahnbenutzer in Deutschland für einen Gesamtumsatz von 382,4 Millionen Euro pro Saison. Die Ausgaben der Wintersportausrüstung sind dabei nicht berücksichtigt. Basis sind die aus der Unternehmensbefragung abgeleiteten 5,6 Mio. Ersteintritte (Skier Days) im Winter sowie die durchschnittlichen Ausgaben pro Kopf und Tag in Höhe von 68,30 €.

    Aus ihren Einnahmen finanzieren die Unternehmen Löhne und Gehälter ihrer Mitarbeiter sowie Sach- und Dienstleistungen. Auch die Regionen profitieren direkt und indirekt von den Seilbahnen und ihren Nutzern: 1.000 Euro Umsatz bei einer Seilbahn führen insgesamt zu 4.500 Euro Umsatz im Umfeld bei all jenen, die direkt (Hotels, Skischulen, Gastronomie) oder indirekt (regionale Zulieferbetriebe in den Bereiche Handel, Handwerk und weitere Dienstleistungen.) betroffen sind. Da die getätigten Ausgaben für Wintersportausrüstungen nicht berücksichtigt sind, ist laut Dr. Harrer, die Umwegrentabilität durch Seilbahnen tatsächlich noch höher.

    Zugkräftig erweisen sich die Seilbahn-Unternehmen auch in Sachen Arbeitsplätze. Ein Arbeitsplatz bei der Seilbahn schafft und sichert insgesamt 4,2 Arbeitsplätze. Zudem stärken die Seilbahnen als Arbeitgeber den ländlichen Raum. Schließlich werden ihre Arbeitsplätze nicht ins Ausland verlagert, sie vermindern den Strom der Pendler in industriell dichter besiedelte Gebiete und verringern damit auch die Umweltbelastung.

    „Seilbahnen sind wichtige Anziehungspunkte für die Gäste einer Region und besitzen somit eine große wirtschaftliche Ausstrahlung für das jeweilige Gebiet“, resümiert Dr. Bernhard Harrer. „Die Existenz einer Seilbahn steht bei der Wahl des Urlaubsortes oder Ausflugszieles ganz oben“, zieht auch VDS-Präsident Peter Huber ein positives Fazit.

    Weiterer Vorteil deutscher Seilbahnen ist die Nähe zu Ballungszentren:
    Je näher das Wunschziel desto kürzer die Fahrzeit. Dies verringert den Benzinverbrauch und Kosten sowie den CO₂-Ausstoß und schont die Umwelt.

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    Zugehörige Bilder

    ©Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte e.V. Ettelsberg mit Turm I Hinweis: Verwendung nur in Zusammenhang mit DWDS. | 11.03.2015 | JPG; 15 x 10 cm; 300dpi | 0.1MB
    ©Verband Deutscher Seilbahnen und
Schlepplifte e.V. Ettelsberg mit Turm I Hinweis: Verwendung nur in Zusammenhang mit DWDS.  | 11.03.2015 | JPG; 15 x 10 cm; 300dpi | 0.1MB
    ©Verband Deutscher Seilbahnen und
Schlepplifte e.V. Fellhornbahn I Hinweis: Verwendung nur in Zusammenhang mit DWDS.  | 11.03.2015 | JPG; 15 x 10 cm; 300dpi | 0.2MB
    ©Verband Deutscher Seilbahnen und
Schlepplifte e.V. Wallbergbahn Winter I Hinweis: Verwendung nur in Zusammenhang mit DWDS.  | 11.03.2015 | JPG; 15 x 10 cm; 300dpi | 1.5MB