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    Skifahren auf historischen Pfaden

    07.04.2016

    Auf den Spuren des ersten Welkrieges in Trentino

    Trentino verbindet das Skivergnügen nun mit einem ernsten Hintergrund: Im Skigebiet Val di Fassa sind seit diesem Winter fünf Routen ausgeschrieben, die entlang ehemaliger Kampfschauplätze des ersten Weltkrieges führen. Es besteht die Möglichkeit, während der Abfahrten alte Stollen sowie Wehr- und Laufgänge zu besichtigen, die aus einer Zeit stammen, in der hier Soldaten gegen den Feind, aber auch gegen die Kälte der Dolomiten kämpften.

    Val di Fassa liegt direkt an der ehemaligen Frontlinie. Wie Mahnmäler des Friedens ziehen sich hier Relikte des Krieges durch die Berglandschaft. Um dieser Zeiten zu gedenken, hat die Region Trentino das Projekt „Skifahren auf den Spuren der Geschichte“ ins Leben gerufen. In geführten Gruppen oder auf eigene Faust kann man entlang festgelegter Routen verschiedenste Schauplätze des Krieges in den Alpen abfahren. Das Skivergnügen soll zwar nicht zu kurz kommen, doch hauptsächlich soll das Projekt auch die Kälte des Krieges und den hohen Wert von Frieden ins Gedächtnis rufen. Die geführten Touren finden täglich statt und richten sich an geübte Skifahrer. Eine einzelne Tour kostet 60 Euro, es werden jedoch auch Pakete zu günstigeren Preisen angeboten.

    Alle weiteren Infos gibt es hier.

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